Pelletpreis im Oktober steigt weniger stark

Erstellt von DEPI/BAT |

Hoher Preisvorteil zu Fossilen bleibt

Zum Start der Heizsaison hat sich der Pelletpreis moderat erhöht. Gegenüber dem Vormonat ist es ein Plus von rd. 2,3 Prozent, im September waren es noch 6,2 Prozent. Heizöl ist fast doppelt so teuer. Der Preisvorteil liegt bei rd. 45 Prozent, gegenüber Erdgas bei rd. 21 Prozent.

„Die Preislage spricht weiter dafür, das Pelletlager nach individuellem Bedarf aufzufüllen. Viele Pelletheizer scheinen das bereits zu beherzigen“, sagt Martin Bentele, DEPI-Geschäftsführer.

Hintergrund des Preisanstiegs ist die angespannte Lage am Holzmarkt. Pellets entstehen überwiegend aus Sägenebenprodukten, deren Menge vom Einschnitt in den Sägewerken abhängt. Wegen der schwachen Schnittholznachfrage haben viele Betriebe ihre Produktion gedrosselt, entsprechend fällt weniger Restholz an. Somit beeinflusst die schwache Bautätigkeit den Pelletpreis.

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