Fakten statt Vorurteile

Erstellt von Fachverband Holzenergie |

FVH veröffentlicht Infopapier zum Klimaschutz

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Substituierung fossiler Brennstoffe, Rohstoffverfügbarkeit, Energieunabhängigkeit und Wertschöpfung vor Ort: Zahlreiche Vorteile und Potentiale gehen mit Holzenergie einher. Diese sind gegenüber Vorurteilen und Bedenken jedoch oft unbekannt. Der Fachverband Holzenergie (FVH) im Bundesverband Bioenergie e.V. erweitert den Blickwinkel über moderne und nachhaltige Energiegewinnung mit Holz und räumt mit themenspezifischen Infopapieren hartnäckige Mythen und Irrtümer auf.

Mit dem Infopapier „Holzenergie und Klimaschutz: Beides kombinierbar?“ setzt der Verband den Fokus auf den Ersatz fossiler Energieträger und den unverzichtbaren Gesamtbeitrag von Holz als Energieträger zur Erreichung der Klimaziele. „Bei der energetischen Holznutzung befinden wir uns im natürlichen CO2-Kreislauf zwischen Atmosphäre und Biomasse. Die aus Holz gewonnene Energie fügt der Atmosphäre also kein neues CO2 hinzu, anders als bei Kohle, Erdöl oder Erdgas.“, erläutert Bernd Heinrich, Vorstand im FVH. „Die bei der Verbrennung von Holz in die Atmosphäre abgegebene Menge an CO2 entspricht der Menge, die beim Wachstum aufgenommen wurde. Auch wenn Holz verrottet, setzt es das zuvor gebundene CO2 wieder frei – mit dem großen Unterschied, dass bei der energetischen Nutzung von Holz fossile Energieträger ersetzt werden und kein zusätzliches CO2 entsteht.“, erläutert der FVH-Vorstand.

„Durch die CO2-Senkenfunktion des Waldes und den Ersatz fossiler Energien spart Holzenergie 2,5-mal mehr CO2 ein, als bei der Verbrennung frei wird.“, betont FVH-Vorstand Bernd Heinrich. Er weist auch auf den Aspekt der Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit hin: „Allein für Wärme werden durch Holzenergie jährlich rund 133 Milliarden Kilowattstunden bereitgestellt. Holz spart damit 8,4 Prozent der gesamten deutschen Mineralölimporte ein und trägt substanziell zur Energieunabhängigkeit bei.“

„Holz ist nicht gleich Holz“, stellt FVH-Vorstandsmitglied Bernd Heinrich jedoch klar. „Es gibt vielfältige Unterscheidungen in der Qualität, Dimension und Herkunft: Stammholz, Waldrestholz aus Kronen und Stammabschnitten sowie anderweitig nicht verwertbares Material aus Durchforstungen, holziges Material aus der Landschaftspflege sowie Althölzer in Form von Paletten, Bauholzresten, oder Möbeln, die auf dem Sperrmüll landen. Ebenso gibt es Holzreste aus Sägewerken und Industrie. All die stofflich nicht verwertbaren Holzressourcen werden für die nachhaltige Gewinnung von Strom- und Wärme sinnvoll eingesetzt. Sie helfen, Öl und Gas in Wohnungen, Gewerbe und Industrie zu ersetzen und CO2 Emissionen einzusparen.“

 

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