Hackschnitzelpreise im ersten Quartal leicht gesunken

Erstellt von DEPI |

Hoher Lagerbestand sorgt für gute Verfügbarkeit

Die Preise für Holzhackschnitzel bewegen sich im ersten Quartal kaum. Der Durchschnittspreis für die Qualitätsklasse A1 bei einer Abnahme von 80 Schüttraummetern (SRM) ist laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) um 1,32 Prozent gegenüber dem Vorquartal gefallen.
Trotz der kalten Wintermonate waren Hackschnitzel aller Qualitäten (A1, A2 und B) gut verfügbar. Das hat zwei Gründe: Zum einen hat der Handel mit entsprechend großen Lagermengen vorgesorgt, zum anderen war die Rohholzverfügbarkeit deutlich besser als im Vorquartal.
„Die Rahmenbedingungen für Holzhackschnitzel haben sich im Vergleich zum vorigen Quartal deutlich entspannt“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. „Die gestiegenen Rundholzpreise haben sich kaum auf den Hackschnitzelmarkt ausgewirkt. Dies ist offensichtlich dem hohen Lagerbestand geschuldet. Zudem sehen wir eine grundsätzlich abnehmende Nachfrage nach Industrieholz von der Papier- und Zellstoffindustrie.“
Die angespannte Situation der fossilen Energieträger Öl und Gas vergrößert zudem den Kostenvorteil: Gegenüber Heizöl sind Hackschnitzel rund 60 Prozent günstiger, im Vergleich zu Erdgas sind es etwa 47 Prozent.

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