Biomassehof Achental - Ernte KUP

Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Qualitativer Anspruch des Biomassehofs

Die Bioenergie-Region Achental setzt auf einen konsequent qualitativen Ausbau der regionalen Bioenergie-Wertschöpfungsketten. Deswegen sollen Weiterentwicklungen in Forschung und Entwicklung genutzt werden, um Projektansätze zu konzipieren, die nicht nur Bioenergie erzeugen, sondern zugleich auch einen größtmöglichen positiven Effekt für die Gesamtentwicklung der Region, sowie für den Klimaschutz haben.

Die Qualitätsanforderungen sind daher:

  • kleinteilige, dezentrale Lösungen, 
  • optimale Integration in die bestehenden wirtschaftlichen Strukturen, 
  • sehr hoher Grad an Energieeffizienz,  
  • sowie ein optimales Kosten - Nutzen Verhältnis haben. 


Priorität liegt auf den für die Region besonders relevanten Wertschöpfungsketten der Holz-Hackschnitzel, Agrarpellets und der dezentralen Biogas-Gewinnung.

Um diesen Anspruch gerecht zu werden, beteiligt sich der Biomassehof an verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den genannten Bereichen.

Biomassehof als Träger des Bioenergie Netzwerks Achental

Das vorbildliche Engagement von Gemeinden und Privaten über die Jahre hinweg fand im Jahr 2009 eine große Auszeichnung: Das Achental wurde als Modellregion für Bioenergie durch die Bundesregierung ausgezeichnet – mit dem Biomassehof als Träger und Motor.

Diese Auszeichnung ermöglicht es dem Biomassehof, in den nächsten Jahren auf noch intensivere Weise ein regionales Netzwerk für Bioenergie zu betreiben und weitere innovative Bioenergie Projekte zu entwickeln und umzusetzen.

Mitarbeit im EU Projekt „Bio-Regions”

Unter der Leitung der Firma WIP- Renewable Energies in München beginnt im Juni 2010 das EU Projekt „BioRegions”. 8 Regionen aus ganz Europa haben sich darin zusammengefunden um in intensiven Austausch die Entwicklung ihrer Bioenergie Potentiale voranzubringen und zu prüfen, ob dem Biomassehof Achental vergleichbare Instrumenten in den einzelnen Regionen geschaffen werden können. Der Biomassehof wird neben seinem eigenen Know-How aus der Arbeit der letzten Jahres insbesondere auch die Erfahrungen einbringen, die in Deutschland in dem Programm der Bundesregierung für Bioenergie Regionen gemacht werden.