Ökomodell Achental wird "Bioenergie-Region"
05.05.2009 09:50
Das Ökomodell Achental mit seinen Mitgliedsgemeinden Bergen, Grabenstätt, Grassau, Schleching, Staudach-Egerndach, Übersee und Unterwössen hat den vor einem Jahr vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ausgelobten Wettbewerb „Bioenergie-Regionen“ gewonnen.
Frau Bundesministerin Ilse Aigner informierte in einem persönlichen Schreiben, Wolfgang Wimmer den Geschäftsführer des Biomassehofs Achental, der Antragsteller war, dass das Konzept gezeigt hat, wie man beispielhaft die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe voranbringen kann. Energie aus der Region für die Region ist das Grundkonzept.
Insgesamt hatten sich 210 Regionen am zweistufigen Auswahlverfahren des Wettbewerbs beteiligt. 50 Regionen davon erhielten bereits im vergangenen Herbst die Chance, ein regionales Entwicklungskonzept zu erarbeiten und dieses einem weiteren Auswahlverfahren zu stellen. Eine unabhängige Fachjury hat aus diesen die 25 Gewinner-Regionen ausgewählt. Insbesondere war von Bedeutung, ob die Umsetzung des jeweiligen Konzeptes regionale Wertschöpfung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien generieren kann.
Das BMELV unterstützt diese Regionen in den nächsten drei Jahren bei der Umsetzung ihres Bioenergie-Konzeptes mit bis zu 400.000 Euro je Region.
Die Fördermittel können für kommunikative Maßnahmen, wie z.B. die Einrichtung eines Netzwerkbüros, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen oder auch ergänzende Studien eingesetzt werden.







