Biomassehof Achental
 
 

Biomassehof Achental
GmbH & Co. KG
Eichelreuth 20
83224 Grassau
Tel.: 08641 – 694143-0
Fax: 08641 – 694143-29
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Mo – Fr: 07.00 – 16.00 Uhr
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Biomassehof beteiligt sich an der Stromdirektvermarktung

Biomassehof beteiligt sich an der Stromdirektvermarktung

21.11.2016 08:19

Stromdirektvermarktung im Aufwind - Biomassehof Achental beteiligt sich daran

Grassau - Regenerativ erzeugter Strom muss wettbewerbsfähig werden. Das bis zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2014 praktizierte reine Vergütungsmodel war zu starr für den sinnvollen Einsatz von Grünstrom auf der Basis von Angebot und Nachfrage. Diese Praxis führte bisweilen zu punktuellen Überkapazitäten, welche dann teilweise kostenpflichtig ins benachbarte Ausland abgegeben werden mussten.

Eine Alternative hierzu ist die Direktvermarktung von EEG-Strom. Vermarkten die Erzeuger ihren Grünstrom selbst, erzielen sie nicht nur höhere Erlöse, sondern treiben auch die Energiewende voran, so Wolfgang Wimmer Geschäftsführer des Biomassehofes Achental. Dieser beteiligt sich seit kurzem mit dem aus dem Holzvergaser erzeugten Strom und schließt einen entsprechenden Vertrag mit E.ON Energie ab.

 

Stromdirketvermarkung am Biomassehof

Besichtigen das BHKW am Holzvergaser (von rechts nach links): Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer Biomassehof Achental, Helmut Bräckle, E.ON Vertriebsleiter Geschäftskunden Südbayern und Matthias Aigner, Vertrieb Geschäftskunden Südbayern das Blockheizkraftwerk in Grassau, welches sich ab sofort an der Stromdirektvermarktung beteiligt


Laut Wimmer liefern bei der EEG-Direktvermarktung die Anlagenbetreiber ihren Strom nicht mehr zum Festpreis an regionale Netzbetreiber, sondern suchen sich ihre Kunden selbst oder verkaufen ihren Strom an der Börse. Im Fall des Biomassehofes erfolgt dies über den Partner E.ON Energie. Helmut Bräckle, E.ON Vertriebsleiter Geschäftskunden Südbayern, betont, die Erzeuger können zu Hochlastzeiten gute Geschäfte machen, sind allerdings auch dem Auf und Ab des Börsenhandels ausgesetzt. Ein Partner nimmt den Kunden als Dienstleister die EEG-Direktvermarktung ab, so dass sich die Anlagenbetreiber ganz auf die Stromproduktion konzentrieren können.

Wolfgang Wimmer ist der Meinung, trotz der volatilen Vergütung wirft das Direktvermarktungsmodell mehr ab: Denn zusätzlich zum Ertrag aus dem Stromvertrieb belohnt der Gesetzgeber Erzeuger mit einer Marktprämie, die sich aus der Differenz zwischen der Einspeisevergütung und dem durchschnittlichen Börsenpreis für Strom pro Monat berechnet.

Nachdem die Abwicklung zur Direktvermarktung mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, rät Wimmer zu einem Partner der hier unterstützend tätig ist.

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