Holzvergasertechnik Agnion

| Projektidee |
Im Gegensatz zur herkömmlichen Verbrennung weist die Vergasung eine höhere Wertschöpfung auf, da das Produkt direkt energetisch, beispielsweise in Gasturbinen oder Verbrennungsmotoren genutzt werden kann. Im Rahmen der Anwendung auf dem Biomassehof Achental finden allothermische Vergasungsprozesse ihre Anwendung. Die Zuführung der benötigten thermischen Energie erfolgt hier von außen, durch geringe Wärmezuleitung vom Fernwärmekraftwerk Grassau. Jedoch ermöglicht nur eine ausreichende Wärmeübertragung die Produktion von hochwertigem Synthesegas, welches zu einer effizienten energetischen Verwertung oder zur Treibstoffproduktion geeignet ist. Die Wärmeübertragung über "Heatpipes" wurde im Rahmen von Forschungsprojekten an der TU-München eingehend untersucht. |
| Projekttäger |
Biomassehof Achental |
| Projektort | 83224 Grassau |
| Zeitrahmen | Planung 2009, Baubeginn 2011 |
| Eingesetzte Technik |
Produktion hochwertiger Synthesegase unter Verwendung regionaler Hackschnitzel |
| Verwendete Biomasse | Regionale Hackschnitzel |
| Erzeugte Energie |
2520 MWh Jahreserzeugung von elektrischem Strom 3920 MWh Jahreserzeugung von verwertbarer Wärme |
| CO2 Vermeidung |
2609 Tonnen CO2 |
| Innovation | Die innnovative Technologie des Biomasse "Heatpipe-Reformers" erzeugt hochwertige wasserstoffreiche Gase. Geboten wird eine ideale Basis für eine besonders rentable, lokale Versorgung mit hochwertigen Brenngasen in Erdgasqualität sowie Wärme und Strom. Die in einer Machbarkeitsstudie untersuchte Gewinnung von Synthesegas aus regionalen Hackschnitzeln ist in dieser Weise in Europa noch nicht realisiert worden. Sie stellt einen Meilensteiin auf dem Weg zu innovativen, dezentralen und gut eingebetteten Bioenergie-Projekten dar. Hierdurch ist die Planung einer Anlage am Biomassehof Achental eine konsequente und direkte Weiterentwicklung der Agnion-Technologie nach der Entwicklung des Prototyps und en weiterer Meilenstein der Innovationen am Biomassehof Achental. Die Vergasungstechnologie soll in der Demonstrationsanlage erstmals in einer repräsentativen ländlichen Umgebung realisiert werden. dabei wird der Vergaser nur mit regional erzeugten Hackschnitzeln betrieben, die anfallende Wärme wird effektiv zur Trocknung der Biomasse genutzt. Die Verwertungsmöglichkeiten bestehen überall im ländlichen Raum und ermöglichen daher eine breite Replikationsfähigkeit des Konzepts. |
| Weitere Informationen |
Biomassehof Achental, Eichelreuth 20, 83224 Grassau, Geschäftsführung Herr Wolfgang Wimmer, Tel: 08641 69414320, E-Mail:w.wimmer@biomassehof-achental.de |







